Sonntag, 30. Dezember 2007

Erste Airbrush-Versuche

Ich habe ein Airbrush Set zum Probieren bekommen. Vor diesen Sets kann ich jeden nur warnen. Die Düsennadel war vom Transport verbogen. Die Farbmengenjustierung ist so konstruiert, dass die Düsennadel damit ohne zu merken durch die Düse durchgepresst wird und diese dann sprengt. Genau so lag sie auch im Koffer. Also erst mal reparieren und den Düsenkiller entschärfen. T'schuldigung ich musste reparieren, da weit und breit keine Ersatzteile greifbar waren. Ich will ja damit auch nur Flächen lackieren. Vorher musste ich diese Fehler aber alle erst mal mühsam als blutiger Anfänger herausfinden. Ja ja, da guckst Du erst mal blöd, wenn das Teil permanent nur in den Farbbecher blubbert. :-) Viel Zeit hatte ich dazu auch nicht, da der mitgelieferte Kompressor spätestens nach 15 Minuten Dauerbetrieb wegen Überhitzung für längere Zeit abstellt.

Hier ist bereits der zweite Anlauf mit 4 Farbschichten in "sandgelb" für die Zierlinien drauf. Nach der ersten Lackierung fallen nämlich erst mal die letzten Unebenheiten auf und die Farbe muss wieder komplett runter. Dann ist nochmals Schleifen an der Reihe. Außerdem hat die Airbrush auch immer wieder unangenehmer Aussetzer und spuckt häufig. Zudem hat die erste Reparatur der Düse nicht gehalten. Aber nun passt es erst mal.

Sobald das Farbgemisch etwas zu dick ist, muss die Pistole komplett gereinigt werden.

Hier die reparierte 0,3 mm Düse (zurechtgebogen, Riss verlötet und poliert). Diese Arbeit ist nur mit einer Lupenlampe machbar. Das Spritzbild reicht daher auch nur für Flächenlackierung.
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Neue Klappen und Nacharbeiten

Die Fenster habe ich nochmals lange und vorsichtig nachgearbeitet.

Die fehlenden Dachrinnen wurden mit Messingdraht nachgebildet.

Neue Klappen wurden gleich vorsichtshalber massenweise ausgedruckt und mit Sekundenkleber verstärkt.

Ausgeschnitten, mit großem Langloch (nach Vorbild) versehen und diesmal in der richtigen Position angebracht. ich hoffe schwer, dass das Langloch nach dem Lackieren sauber rauskommt.

Das Kopierpapier ist leider zu dick und muss herunterpoliert werden. Dank der Versiegelung mit Sekundenkleber franste nichts aus, YES!!

Kurzer Vergleich der bisherigen Arbeiten.

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Kleine Details

Griffe und Stangen aus Messingdraht an den Lüftungsklappen.

Auspuffrohre aus Papier und Fahrpulte aus Moosgummi. Die Flexibilität des Materials gleicht Ungenauigkeiten beim Zuschneiden sehr gut aus ;-)

Die ansgespritzten Knubbel werden durchbohrt, damit sie eher nach angeschweissten Bügeln aussehen.

Für die dargestellte Epoche müssen noch zwei Klappen montiert werden. Leider habe ich sie zu tief montiert. Meine Stimmung war deswegen ebenfalls im Keller ;-)
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Zurück zur frühen Epoche 3

Dazu müssen alle Tankstutzen zugespachtelt werden.

Auch die oberen Spitzenlichter müssen verschwinden.

Hässliche Grate wurden entfernt.

Alle Fenstereinfassungen werden schräg gefeilt, damit das ganze nicht immer nach Panzerplatten aussieht.
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Motorattrappe

Die Motorattrappe wird aus Papier erstellt.

Erste Passprobe.

Der Motor ist so konstruiert, dass er sich selber mit seinen Anbauanteilen (Luftansaugung) auf dem Rahmen abstützt und das Fahrgestell nicht behindert.

Mit ein bisschen Farbe sieht es gleich angenehmer aus.
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Freie Sicht auf den Motor und die Heizung

Mit einer Minitrennscheibe habe ich Aussparungen in den Motorblock gemacht. Eine heftige Sache und nur mit ständiger Kühlung zu machen.



Freie Sicht auf die Schwungscheibe ;-)

Hier die wichtigere Durchsicht auf die noch zu erstellende Motorattrappe.
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Mehr Kühlung für den Motor

Im Sommer waren die Klappen über dem Motor zur besseren Kühlung meistens geöffnet. Um dies nachzustellen werden mit dem Skalpell die Klappen erst mal vorsichtig ausgeschnitten.

Damit sie nicht wie Panzerplatten aussehen, feile ich sie auf ca. 0,5 mm Stärke herunter.

Gute 3 Stunden lang muss man sich durch das dicke Plastik durcharbeiten, wenn man nicht viel Schaden am Lokgehäuse hinterlassen möchte.
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